| Gemeinde | Kayhude |
| Bürgermeister | Bernhard Dwenger |
| Einwohner | 1.111 |
| Fläche | 525 ha |
| Internet | www.kayhude.de |
| Wappen |
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| Bescheibung | In Gold ein erhöhter, breiter blauer Wellenbalken, unten begleitet
von zwei hinten verstutzten schwarzen Wellenfäden und belegt mit einem linksgewendeten goldenen Kahn mit goldenem Steuerruder und schwarzer Torffracht; darunter ein schräg gestellter schwarzer Torfspaten mit goldenem Griff. |
Kayhude war ursprünglich eine Stelle des zum Gut Borstel gehörenden Meyerhofes Heidkrug, der wahrscheinlich im 14. Jahrhundert angelegt wurde. Seinen Namen "Kayhude" bekam der Ort Anfang des 19. Jahrhunderts. Er geht zurück auf den Beginn der Alsterschifffahrt, die damals für diese Region eine wichtige Rolle spielte: "Kay" war die Bezeichnung für Laderampen, die auf Eichenpfählen in die damals bis Kayhude schiffbare Alster gebaut wurden. Eine "Hude" war ein Schutzhaus, in dem Kalk aus Segeberg und Torf aus dem Kayhuder Moor vor Witterungs- einflüssen geschützt wurden. Bis vor etwa 100 Jahren wurden Segeberger Gips, Naher Ziegel, Torf und Holz auf sogenannten Alsterböcken nach Hamburg geschifft. In Kayhude gab es sogar eine kleine Schiffswerft. 1867 wurde Kayhude eine eigenständige Gemeinde. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges gab es nur eine weiträumige Streubebauung mit überwiegend kleinen Bauernhöfen. Heute gibt es einen Ortskern, der ebenso wie die Ortsteile Naherfurth und Heidkrügerfeld durch eine Einfamilienhausbebauung geprägt ist. Ein reges gemeinschaftliches Leben findet im Gemeindezentrum statt, das in der ehemaligen Schule des Dorfes eingerichtet wurde. In diesem Ortszentrum befinden sich auch der gemeindliche Kindergarten, die Feuerwehr, eine Tennisanlage und eine Arztpraxis. Entlang des Bolz- und Spielplatzes führt ein Wanderweg zur Alster und weiter in den Rader Forst. Kayhude hat mittlerweile über 1.000 Einwohner und es wird weiter ein moderates Wachstum angestrebt. |
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