Gemeinde Oering
Bürgermeister Gerhard Brors
Einwohner 1.278
Fläche 909 ha
Internet Die Gemeinde Oering verfügt derzeit noch nicht über eine eigene Internetseite.
Wappen
Bescheibung In Grün ein flacher silberner Wellengöpel, begleitet rechts und links von einem goldenen nach außen geneigten
Lindenblatt und unten von einem goldenen siebenfach segmentierten Ring.

Oering war eine alte Siedlung, die im Mittelalter an das adlige Gut Borstel fiel. Die Bewohner Oerings waren
Leibeigene des jeweiligen Gutsherrn bis zum Jahr 1797. Danach wurden die Bauern zunächst für jeweils zehn
Jahre Pächter ihrer Landstellen. Erst 1899 wurden diese Pachtverhältnisse in Erbpachtverträge umgewandelt.
Durch Zahlung einer sogenannten "Grundrente" erwarben die Bauern schließlich Eigentum an ihren Höfen.
Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist einhergehend mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft in
den letzten Jahrzehnten stark rückläufig.

Der große Dorfplatz mit seinen alten Linden und den umstehenden öffentlichen Gebäuden ist das grüne Herz der
Gemeinde.
Die Baugebiete Hasenrehm, Immenhagen und Raiffeisen-Straße sowie die Schließung zahlreicher Baulücken
haben zu einem stetigen Anstieg der Bevölkerungszahl geführt.
So gewinnt die Gemeinde zunehmend Wohnsitz-Charakter.
Der Einwohnerzuwachs bedingte erhebliche Investitionen, insbesondere in die örtliche Grundschule und den
Bereich der Kinderbetreuung. Der Kindergarten "Oeringer Strolche e.V." und die Betreute Grundschule
"Fliegendes Klassenzimmer e.V." werden durch engagierte Elternvereine getragen und bei der Wahrnehmung
ihrer Aufgaben von der Gemeinde unterstützt.

Träger der Oeringer Apostel-Johannes-Kirche ist die gemeinsame Kirchengemeinde der Dörfer Itzstedt,
Kayhude, Nahe und Oering. Unmittelbar bei der Kirche befindet sich der kommunale Friedhof.

Für Sportler stehen in Oering eine Sporthalle, zwei Fußballplätze und eine Tennisanlage mit drei Spielfeldern
zur Verfügung.
Ein neuer öffentlicher Kinderspielplatz verbindet die Sportplätze mit der Ortslage.

Für das Gemeindegebiet wurde ein Landschaftsplan festgestellt. Dieser sieht unter anderem einen "Grüngürtel"
vor, als Abgrenzung zum Kiesabbaugebiet an der Ortsgrenze Sülfeld / Oering.
Im Einklang mit den Vorgaben des Landschaftsplanes wurde unlängst der Flächennutzungsplan neu aufgestellt.