| Gemeinde | Sülfeld |
| Bürgermeister | Volker Bumann |
| Einwohner | 3.366 |
| Fläche | 2.606 ha |
| Internet | www.suelfeld.de |
| Wappen |
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| Bescheibung | Geteilt. Oben in Rot eine goldene Glocke, unten in Silber ein wachsendes, durchgehendes blaues Antoniuskreuz mit wellenförmig geschwungenen Balken. |
Die Gemeinde Sülfeld besteht aus drei Ortsteilen; Sülfeld mit Petersfelde, Borstel und Tönningstedt. Sie ist sowohl von ihrer Gebietsgröße als auch von der Einwohnerzahl die größte Gemeinde im Amt Itzstedt. In ihrem heutigen Gebietsstand besteht die Gemeinde seit 1936 als Tönningstedt mit der Gemeinde Sülfeld vereinigt wurde. Borstel ist im Zuge der Auflösung der selbständigen Gutsbezirke bereits 1927 in die Gemeinde Sülfeld eingegliedert worden. Die Gemeinde Sülfeld ist eng verbunden mit der Geschichte des Gutes Borstel. Borstel oblag das Patronat über die Sülfelder Kirche. Dem Gut Borstel gehörten früher die Dörfer Sülfeld, Seth, Oering, Grabau, Kayhude, Nienwohld, Bargfeld, Elmenhorst, Mönkenbrook, Stegen, Rade und Wulksfelde an. Die Kirche in Sülfeld wird bereits 1207 urkundlich erwähnt. Zum Kirchspiel gehörten einst die Dörfer Sülfeld, Borstel, Itzstedt, Kayhude, Nahe, Oering und Seth sowie aus dem Kreis Stormarn Grabau, Neritz (bis zur Norderbeste), Elmenhorst, Mönkenbrook, Jersbek, Bargfeld, Stegen und Nienwohld. Heute besteht das Kirchspiel nur noch aus den Gemeinden Sülfeld und Grabau. Im Ortsteil Tönningstedt wurde von 1979 bis 1987 ein Flurbereinigungsverfahren durchgeführt. Begleitet wurde diese Maßnahme von einem Dorferneuerungsverfahren für den inneren Ortsbereich Tönningstedt. Ab 1990 ist in der Ortsmitte Sülfeld eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme durchgeführt worden mit den Zielen: - Stärkung und Entwicklung der landschaftlichen Einbindung des Ortes - Erhalt und Entwicklung der Siedlungsstruktur unter besonderer Berücksichtigung der historischen Entwicklung - Verbesserung des Ortsbildes Im Ergebnis ist also eine erhaltende und bewahrende Sanierung angestrebt. Diese Maßnahme ist 1997 vorläufig abgeschlossen worden. Neue Baugebiete sind am Lindenweg und Am Alten Alsterkanal entstanden. Im Jahr 2003 wurde begonnen, die alte Wagenremise und das Pastorat von Grund auf zu renovieren. Im Jahr 2005 ist der Neubau eines Jugendzentrums erfolgt. In diesem arbeitet ein hauptamtlicher Jugendpfleger mit den Jugendlichen des Ortes. Die Vorhaben werden im Rahmen der LSE (Ländliche Struktur- und Entwicklungsanalyse) durch Zuschüsse gefördert. Leistungsfähiges Handwerks- und Dienstleistungsgewerbe ist in der Gemeinde vorhanden. Als herausragende Einrichtung ist das Forschungszentrum Borstel, Zentrum für Medizin und Biowissenschaften, auf dem Gelände des ehemaligen Herrenhauses in Borstel zu nennen. Dieses Zentrum genießt internationale Bedeutung, ihm ist eine medizinische Forschungsklinik mit 200 Betten angegliedert. Sülfeld ist Standort einer Hauptschule für die Gemeinden Oering, Sülfeld und Seth. Der Schuleinrichtung angegliedert ist eine moderne Großfeldsport- und Mehrzweckhalle. Benachbart wurde im Jahr 1998 ein 5-Gruppen-Kindergarten in Trägerschaft der Kirchengemeinde Sülfeld in Betrieb genommen. Am Ortsrand verfügt Sülfeld über großzügige und moderne Sportanlagen. In der Ortsmitte Sülfeld sind die Reste des ehemaligen Alster-Trave-Kanals aus der Zeit um 1530 zu sehen. Diese Wasserstraße verband die beiden Hansestädte Hamburg und Lübeck durch Sülfeld |
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